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Richtlinien zur Förderung eines Wettbewerbs zur "Umsetzung von Marketing Maßnahmen im Technologiefeld Medizintechnik" im Rahmen der Initiative "Werbung für den Innovationsstandort Deutschland

Auszug aus der Bekanntmachung des BMBF vom 01.03.2011 im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung
18.03.2011 - 06.06.2011

Richtlinien zur Förderung eines Wettbewerbs zur "Umsetzung von Marketing Maßnahmen im Technologiefeld Medizintechnik" im Rahmen der Initiative "Werbung für den Innovationsstandort Deutschland

Deutschland hat in Europa und im weltweiten Vergleich eine herausragende Position in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung. Deutsche Unternehmen sind Vorreiter bei innovativen Produkten und "Made in Germany" bürgt international für Qualität.

Als ein Handlungsfeld dieser Internationalisierungsinitiative sollen durch gezielte Marketingaktivitäten gemeinsam mit Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, FuE-Netzen und forschungsintensiven Unternehmen die Stärken Deutschlands in Forschung und Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung international vermarktet werden. Dabei kommt den in der Hightech Strategie der Bundesregierung definierten Bedarfsfeldern eine besondere Bedeutung zu.

Für die vierte Themenkampagne wurde das Technologiefeld Medizintechnik ausgewählt. Medizintechnik ist eine Zukunftsbranche, die auf hoher Wissensintensität beruht und ausgeprägte Innovationskraft besitzt.

Medizintechnik konzentriert sich im Rahmen dieser Kampagne auf die folgenden 6 zentralen Innovationsfelder:
 

  • Bildgebende Verfahren
  • Prothesen und Implantate
  • Telemedizin
  • Operative und interventionelle Systeme
  • In-Vitro-Diagnostik sowie
  • Zell- und Gewebetechnik.

Eingeschlossen sind hierbei die klinische Anwendung und die Umsetzung innovativer Medizintechnik in den Versorgungsprozess.

Zur Steigerung der Erfolge deutscher Einrichtungen können folgende zielgruppenspezifische Aktivitäten gefördert werden:
 

  • Marketingmaßnahmen zur Präsentation des Verbundes/ Konsortiums bei der Zielgruppe im Ausland (z.B. Beteiligung an Fachmessen und Kongressen, Roadshows)
  • Maßnahmen zur Identifizierung und gezielten Ansprache geeigneter ausländischer Netzwerke sowie Kooperationspartner im Themenfeld Medizintechnik (z.B. Delegationsreisen, Partnering - Events, Workshops, Durchführung von Direktmarketing-Maßnahmen wie Newsletter und ähnliches)
  • Marketingmaßnahmen zur Unterstützung des Auf- und Ausbaus eines eigenen strategischen internationalen Netzwerkes sowie Maßnahmen zur Akquisition von anwendungsbezogenen FuE-Projekten
  • Marketingmaßnahmen zur Rekrutierung von qualifiziertem Personal für die Medizintechnik im Deutschland
  • Maßnahmen zur Vermarktung technischer und ingenieurwissenschaftlicher Bildungsangebote im Zielland (z.B. Aus- und Weiterbildungsmodule, Medizintechnikstudiengänge).

Antragsberechtigt sind deutsche Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Universitätskliniken, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sowie sonstige Organisationen (z.B. Vereine und Stiftungen), jeweils mit Sitz in Deutschland, die sich als Verbund zu einem thematischen Netzwerk zusammenschließen.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel - je nach Anwendungsnähe des Projekts - bis zu 50 % anteilfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung - grundsätzlich mindestens 50 % der zuwendungsfähigen Kosten - vorausgesetzt.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und bei der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die individuell bis zu 100 % gefördert werden.

Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse für einen Zeitraum von in der Regel 18 Monaten bis maximal 100.000 Euro je Vorhaben für den Personal- und Sachaufwand gewährt werden.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF das Internationale Büro beauftragt.

Die Förderanträge sind bis spätestens 06. Juni 2011 einzureichen.

Quelle: BMBF

Die vollständige Bekanntmachung mit weiteren Informationen und Zuwendungsvoraussetzungen können Sie hier abrufen.

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