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Prämedikationsambulanz erlaubt mehr Individualität bei Narkosegespräch

Presseinformation des Herzzentrums Leipzig GmbH - Universitätsklinik vom 01.02.2011

Prämedikationsambulanz erlaubt mehr Individualität bei Narkosegespräch

Leipzig, 1. Februar 2011 ----- Unter der Leitung von Herrn Dr. Jörg Ender, Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, wurde am heutigen Tag am Herzzentrum Leipzig eine Prämedikationsambulanz eingeweiht und damit in die Dienste der Patienten gestellt. Diese modern eingerichtete Ambulanz bietet optimale Voraussetzungen zur Führung der Narkosegespräche vor elektiven Eingriffen und bietet dabei sowohl den Patienten als auch den betreuenden Anästhesisten eine verbesserte Individualität.

Da jeder Patient und damit jede Erkrankung ein ganz individuelles, spezifisches Bild aufweist, bedarf es vor jedem operativen Eingriff einer sorgfältigen Abwägung der verschiedenen Narkosemedikamente sowie der Überwachungsverfahren. Um dabei die für den Patienten bestmögliche Entscheidung zu treffen, führt ein im Fachgebiet der Anästhesie spezialisierte Arzt im Vorfeld ein ausführliches Gespräch mit den Betroffenen. Die mit dem heutigen Tag am Herzzentrum Leipzig etablierte Prämedikationsambulanz schafft optimale Vorraussetzung für dieses Gespräch.

In ruhiger, vertrauensvoller Atmosphäre – ungestört vom allgemeinen Stationsleben - informiert sich der Anästhesist über den Gesundheitszustand des Patienten. Er bezieht dabei sowohl das aktuelle Befinden, die körperliche Leistungsfähigkeit, die Vorerkrankungen aber auch die vorliegende Medikation und vor allem die persönlichen Fragen der Betroffenen mit ein. Nach dieser Voruntersuchung, der sogenannten Prämedikation, berät er den Patienten ausführlich und erklärt die Maßnahmen, die während der Operation ergriffen werden, um eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Dem Patienten ist es in diesem Umfeld leichter möglich, bestehende Ängste oder auch ganz private Fragen zu äußern.

Die Prämedikationsambulanz bietet somit im Vergleich zu einem Bettbesuch durch den Anästhesisten gerade in Hinblick auf die Gesprächsführung vielseitige Vorteile. „Wir freuen uns, unseren Patienten den Service der Prämedikationsambulanz anbieten zu können.“, so Dr. Jörg Ender. „Kein Medikament und kein Gerät kann das vertrauensvolle Gespräch mit dem Arzt ersetzen. Die Prämedikationsambulanz schafft hierfür optimale Bedingungen.“

Quelle: Herzzentrum Leipzig

Pressemitteilung mit weiteren Informationen (pdf)
 

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