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Forschen mit Unternehmergeist in den Neuen Ländern

Auszug aus der Pressemitteilung 162/2009 des BMBF vom 26.06.2009

Forschen mit Unternehmergeist in den Neuen Ländern

"BMBF-Programm bringt innovative Ideen schneller auf den Markt / Jury wählt elf interdisziplinäre Forschungsteams in Ostdeutschland aus

Die schnelle und nachhaltige Umsetzung vielversprechender Forschungsansätze stärkt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Ostdeutschland gezielt mit dem Förderprogramm ForMaT (Forschung für den Markt im Team). Am Freitag fiel nun der Startschuss für elf weitere interdisziplinäre Forschungsteams. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte sie aus insgesamt 35 Strategiekonzepten aus. Diese Konzepte hatten bereits eine erste Auswahlhürde genommen und waren in ihrer Ausarbeitung durch das BMBF gefördert worden. Aus einer ersten Förderrunde werden bereits 13 solcher Teams gefördert.

"Es hat sich bewährt, exzellente Forscherinnen und Forscher von Beginn an mit betriebswirtschaftlichen Experten zusammenzuschweißen, um gute Ideen schneller auf den Markt zu bringen. Diese Teams sind erfolgreich", sagte Bundesforschungsministerin Schavan anlässlich der Jury-Entscheidung. "Mit den nun insgesamt 24 geförderten Vorhaben tragen wir dazu bei, dass exzellente Forschung aus den Neuen Ländern international stärker sichtbar wird und Arbeitsplätze geschaffen werden."

Das BMBF setzt mit ForMaT neue Impulse, die Trennung zwischen marktgetriebener industrieller Forschung und erkenntnisgetriebener öffentlicher Forschung zu überwinden. Während das Ziel der ersten Phase des ForMaT-Programms darin besteht, Forscherinnen und Forscher früh zu motivieren, ihre Ergebnisse auf konkrete Produkte oder Dienstleistungen hin zu untersuchen, sollen in der nun folgenden zweiten Phase bei den elf ausgewählten Initiativen konkrete Innovationen für den Markt entwickelt werden. In einem virtuellen Innovationslabor (InnoLab) werden die möglichen Projekte unter dem Aspekt spezifischer Markt- und Kundenanforderungen weiterentwickelt. Diese Umsetzungsphase dauert bis zu zwei Jahre. Insgesamt fördert das BMBF die ausgewählten Initiativen mit 19 Millionen Euro."

Quelle: http://www.bmbf.de/press/2604.php

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier abrufen (pdf)
 

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