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Förderrichtlinien zur 4. Auswahlrunde des Wettbewerbs "GO-Bio" im Rahmenprogramm "Biotechnologie - Chancen nutzen und gestalten"

Auszug aus der Bekanntmachung des BMBF
05.05.2010 - 20.07.2010

Förderrichtlinien zur 4. Auswahlrunde des Wettbewerbs "GO-Bio" im Rahmenprogramm "Biotechnologie - Chancen nutzen und gestalten"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, an einer Unternehmensgründung interessierten Teams aus dem In- und Ausland die Möglichkeit zu geben, wirtschaftlichen Erfolg versprechende neue Forschungsansätze in den Lebenswissenschaften mit einer eigenständigen Arbeitsgruppe in Deutschland zu bearbeiten und einer kommerziellen Anwendung zuzuführen.

Primäres Ziel des beabsichtigten Ergebnistransfers soll eine wirtschaftliche Verwertung durch eine Unternehmensgründung auf dem Gebiet der Biotechnologie sein.

Ziel der GO-Bio-Förderung ist es, Forschungsergebnisse mit besonders hohem Wertschöpfungspotential so weiterzuentwickeln, dass sie im Anschluss wirtschaftlich verwertet werden und die Basis einer Unternehmensgründung bilden können. Mit dieser Validierungsförderung soll somit der Reifegrad eines Forschungsergebnisses erhöht und die Marktfähigkeit gesteigert werden, um die Lücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und kommerzieller Verwertung zu schließen. In Ergänzung zu anderen gründungsbezogenen Fördermaßnahmen ist GO-Bio dabei auf die speziellen Bedürfnisse in den Lebenswissenschaften zugeschnitten (lange Entwicklungszeiten, großer Finanzbedarf, hohes Risiko).

Es sollen Gründungsteams gefördert werden, die aus einem Wettbewerb hervorgehen.

Von diesen Teams sollen Forschungsthemen mit hohem Innovationsgrad sowie mit einer Erfolg versprechenden und belegbaren Kommerzialisierungsperspektive bearbeitet werden. Die Forschungsthemen können aus allen Zweigen der modernen Lebenswissenschaften sowie aus den Grenzbereichen zwischen Biologie und ihren naturwissenschaftlichen und technischen Nachbardisziplinen stammen.

Die Förderung erfolgt in zwei Phasen von jeweils maximal drei Jahren Dauer:

In der ersten Förderphase soll von der Arbeitsgruppe der proof of concept erarbeitet werden.

In der folgenden zweiten Förderphase soll der proof of technology gezeigt sowie Strategien für die Markteinführung (proof of market) entworfen werden.

Antragsberechtigt sind Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die unter Nr. 2 genannten Arbeitsgruppen angesiedelt sind. Die Teilnahme von Fachhochschulen am GO-Bio-Wettbewerb wird ausdrücklich begrüßt.

Mit der Durchführung der Förderaktivität hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Projektträger Jülich bei der Forschungszentrum Jülich GmbH beauftragt.

Das Verfahren ist mehrstufig. In der ersten Stufe sind dem Projektträger Jülich Projektskizzen in deutscher oder englischer Sprache bis zum 20. Juli 2010 vorzulegen

Quelle: BMBF

Die vollständige Pressemitteilung mit weiteren Zuwendungsvoraussetzungen können Sie hier abrufen.
 

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