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Einbruch am Julius Kühn-Institut Standort Dresden

Gentechnikgegner vernichten 270 getopfte Apfelbäume in Saranzelt

Einbruch am Julius Kühn-Institut Standort Dresden

"Am Pfingstmontag (01.06.09) sind unbekannte Täter in das Pillnitzer Versuchsfeld unseres JKI-Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen und Obst (ZGO) eingedrungen. Sie verwüsteten ein Saranzelt der Sicherheitsstufe 1 in dem gentechnisch veränderte Apfelpflanzen in Kübeln aufbewahrt wurden. Diese wenigen und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gehaltenen Pflanzen dienen der Erforschung von grundlegenden Fragen der Sicherheit und Resistenz. Im Freiland stehen keine gentechnisch veränderten Pflanzen. Die Gaze, die das Eindringen von Bestäubern und somit die Verbreitung des genetischen Materials verhindert, war aufgeschnitten worden und sämtliche 270 Bäume waren entweder per Hand zerknickt oder mit einer Astschere über der Veredlungsstelle abgeschnitten worden. Die Polizeidienststelle Dresden hat den Schaden aufgenommen und ermittelt nun gegen Unbekannt. Das JKI hat Strafanzeige erstattet. Die Kriminalpolizei hat Täterspuren gesichert und hat den Vorfall öffentlich gemacht im Rahmen ihres täglichen Polizeiberichts. Der Landwirtschaftsminister vom Freistaat Sachsen Frank Kupfer hat sich spontan am Dienstagnachmittag persönlich über die Schäden an der S1-Anlage in unserem Versuchsfeld informiert."

Quelle: http://www.jki.bund.de/cln_045/nn_806762/DE/pressestelle/
Presseinfos/2009/030609__sachschaden__ZGO.html

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